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Wie funktioniert eine Suchmaschine

Wie funktioniert eine Suchmaschine?

Du willst wissen, wie eine Suchmaschine funktioniert? Wie Google oder Bing ihr Geld verdienen und Webseiten bewerten? Und hast du dich auch schon mal gefragt, was diese “Spider” sind? Vorab – es hat nichts mit Peter Parker zu tun. Aber genau das und mehr erkläre ich dir in diesem Artikel.

So und damit herzlich willkommen in der Welt der Suchmaschinen! Diese “Maschinen” nutzen Bots, sogenannte Spider, um das Internet zu durchforsten und auszuwerten.

Dabei schnappen sie sich alles, was neu und spannend ist. Warum? Damit du, wenn du mal wieder vor deinem Bildschirm sitzt und nach Antworten suchst, nicht im digitalen Nirwana verloren gehst.

Und wenn du mehr Traffic auf deiner Website willst. Dann solltest du ein grundlegendes Verständnis dafür entwickeln, wie Suchmaschinen deine Inhalte finden, indexieren und ranken.

Das ABC der Suchmaschinen

Bevor wir uns in den technischen Dschungel begeben, nehmen wir uns einen Moment Zeit. Um sicherzustellen, dass wir im Klaren darüber sind, was Suchmaschinen eigentlich sind. Warum sie existieren und warum das für uns wichtig ist.

Hör dir die Podcastfolge zum Thema Suchmaschinen an

Was sind Suchmaschinen?

Suchmaschinen sind sozusagen die Sherlocks des Internets. Ihre Mission: Webinhalte aufspüren und nach Relevanz sortieren, damit du nicht stundenlang im digitalen Labyrinth nach Antworten suchen musst. Beispiele für beliebte Suchmaschinen sind Google, Bing und DuckDuckGo.

Jede Suchmaschine besteht aus zwei Hauptbestandteilen:

  • Dem Suchindex: Stell dir das vor wie eine digitale Bibliothek, die vollgepackt ist mit Informationen über jede Webseite, die jemals das Licht des Internets erblickt hat.
  • Suchalgorithmen: Das sind die Gehirne hinter der ganzen Operation. Computerprogramme, die aus dem Suchindex die besten Ergebnisse für deine Anfrage suchen.

Was wollen Suchmaschinen erreichen?

Das Ziel jeder Suchmaschine? Dir die besten und relevantesten Ergebnisse zu servieren. Warum? Damit sie auf dem Markt die Nase vorn haben – theoretisch.

Wie verdienen Suchmaschinen ihr Geld?

Suchmaschinen präsentieren dir zwei Arten von Suchergebnissen.
  • Organische Ergebnisse: Die stammen direkt aus dem Suchindex. Kein Geld der Welt kann dich hier nach oben katapultieren.
  • Bezahlte Ergebnisse: Werbetreibende können hier allerdings für eine gute Position bezahlen. Jeder Klick auf ihre Anzeige bedeutet Bares für die Suchmaschine. Das nennt sich dann Pay-per-Click (PPC) Werbung.

Warum ist das wichtig? Weil ein größerer Marktanteil mehr Klicks und somit mehr Umsatz bedeutet. Und je besser die organischen Suchanfragen sind, desto mehr bezahlte Anzeigen werden gebucht.

Warum solltest du wissen, wie Suchmaschinen funktionieren?

Naja, das liegt ja im Prinzip auf der Hand. Denn für alle Website-Betreiber und Content-Ersteller gilt: Wenn du verstehst, wie Suchmaschinen Inhalte finden, indexieren und ranken.

Dann kannst du deine Website in den organischen Suchergebnissen für die besten Keywords platzieren.

Mit anderen Worten: Stehst du weit oben, klicken mehr Leute auf deine Seite, und das bedeutet mehr organischen Traffic.

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Was ist die beliebteste Suchmaschine?

Trommelwirbel, bitte! Das ist niemand Geringeres als Google. Mit einem beeindruckenden Marktanteil von 92% ist Google das Alpha-Tier der Suchmaschinen.

Kein Wunder also, dass sich die SEO-Profis und Website-Betreiber wie Bienen um den Honig bemühen – mehr Traffic gibt’s nirgendwo sonst in der digitalen Wildnis!

Wie Suchmaschinen ihren Index aufbauen

Die meisten von uns kennen Google und Bing als die Suchmaschinen überhaupt. Die quasi das gesamte Internet in ihren Suchindizes verstauen.

Bevor wir uns aber mit den Ranking-Algorithmen beschäftigen, tauchen wir mal tiefer ein. Schauen wir uns mal an, wie diese Unternehmen ihren gewaltigen Index überhaupt aufbauen und am Laufen halten.

So sieht der grundlegende Prozess aus.

Lass uns das mal aufschlüsseln:

Schritt 1: URLs

Alles beginnt mit einer großen Liste von URLs. Google bekommt Wind von diesen durch verschiedene Prozesse. Die drei häufigsten sind:

Backlinks

Wenn jemand einen Link von einer bereits indexierten Seite zu deiner Seite setzt, schnappt sich Google das.

Sitemaps

Eine Art Landkarte – die Sitemap – zeigt Google alle wichtigen Ecken deiner Website. Du reichst sie bei Google ein, und voilà, sie finden dich schneller.

URL-Einreichungen

Du kannst Google auch direkt mitteilen, dass deine Seite existiert. Das ist wie ein digitales „Hallo, hier bin ich!“

Schritt 2: Crawling

Hier wird’s etwas wild. Ein Computerbot, liebevoll Spider oder auch Googlebot genannt, besucht die entdeckten Seiten und saugt sie auf wie ein digitaler Staubsauger.

Wichtig zu wissen: Google crawlt nicht immer in der Reihenfolge, in der Seiten entdeckt werden. Es gibt eine Warteschlange, und da spielen Faktoren wie:

  1. der PageRank,
  2. die Änderungshäufigkeit und
  3. Neuheit mit.

Schritt 3: Verarbeiten

Nach dem Crawling beginnt die Feinarbeit. Google versucht, wichtige Informationen aus den gecrawlten Seiten zu extrahieren. Hier kommt Rendering ins Spiel – Google führt den Code der Seite aus, um zu verstehen, wie sie für uns Nutzer aussieht.

Und ja, das ist ein komplexer Prozess, mit ein paar Schritten vor und nach dem Rendering, die im Geheimen passieren.

Aber für uns ist das Wichtige: Links werden extrahiert, und der Inhalt wird für die Indexierung gespeichert.

Schritt 4. Indexierung

Kommen wir zum Höhepunkt. Die verarbeiteten Infos der gecrawlten Seiten landen in einer digitalen Mega-Bibliothek – dem Suchindex. Milliarden von Webseiten wohnen hier friedlich zusammen, und genau hier fischen Google und Co. die Suchergebnisse für dich heraus.

Merke: Wenn deine Seite nicht im Suchindex steht, findet sie niemand. Deshalb ist es so wichtig, dass deine Website in den großen Suchmaschinen wie Google und Bing einen Platz findet.

In diesem Abschnitt haben wir die Geheimnisse des Webcrawlings, des Renderings und der Indexierung gelüftet. Als nächstes werfen wir einen Blick darauf, wie die Suchmaschinen diese Informationen in schmucke Suchergebnisse verwandeln. Bleib dran!

Wie Suchmaschinen Seiten ranken

Das Zusammenspiel von Entdeckung, Crawling und Indexierung bildet nur den ersten Akt des Suchmaschinen-Dramas.

Der eigentliche Höhepunkt liegt darin, passende Ergebnisse zu ranken, wenn ein Nutzer die Suchbühne betritt. Diese anspruchsvolle Aufgabe fällt den Algorithmen der Suchmaschinen zu.

Jede Suchmaschine, allen voran Google, verfügt über einzigartige Algorithmen zur Bewertung von Webseiten. Da Google die dominierende Kraft in der digitalen Welt ist, richten wir unseren Fokus auf ihre Methoden.

Rankingfaktoren

Google gilt als Hüter von über 200 Rankingfaktoren. Ein Schleier liegt über der genauen Kenntnis all dieser Faktoren, aber einige sind uns bekannt.

Lass uns ein paar von ihnen besprechen:

  1. Backlinks
  2. Relevanz
  3. Aktualität
  4. Thematische Autorität
  5. Seitengeschwindigkeit
  6. Mobilfreundlichkeit

Backlinks

Backlinks, sind die Helden des digitalen Geflechts und stellen einen der entscheidenden Rankingfaktoren für Google dar. Diese Überzeugung wurde sogar von Andrey Lipattsev, einem Search Quality Senior Strategist bei Google, in einem Live-Webinar im Jahr 2016 bestätigt.

In Reaktion auf die Frage nach den zwei zentralen Rankingfaktoren brachte er es auf den Punkt: Content und Links.

„Absolut. Ich kann dir sagen, was sie [die beiden wichtigsten Rankingfaktoren] sind. Es ist Content. Und es sind Links, die auf deine Seite verweisen.“

Die Verknüpfung von Webseiten durch Links ermöglicht es Google, ein Netzwerk von Informationen zu erstellen. Und auch die Relevanz einer Seite durch ihre Verbindungen zu anderen Seiten zu bestimmen.

Ein gut platzierter Link von einer angesehenen Quelle kann das Ranking einer Seite erheblich verbessern und ihre Glaubwürdigkeit steigern.

In der Welt der Backlinks zählt allerdings nicht nur Quantität, sondern vor allem die Qualität. Nicht jeder Backlink ist gleich, und es ist durchaus möglich, dass eine Seite mit einigen hochwertigen Backlinks eine Seite mit einer Vielzahl minderwertiger Backlinks übertrifft.

Um die Qualität eines Backlinks zu beurteilen, gibt es sechs wesentliche Attribute. Lassen Sie uns genauer auf zwei der bedeutendsten eingehen: Autorität und Relevanz.

Link-Autorität

Backlinks von autoritären Websites haben in der Regel den größten Einfluss auf die Rankings. Die Autorität einer Seite wird oft durch Metriken wie dem „Domain Rating (DR)“ oder dem „URL Rating (UR)“ gemessen.

Link-Relevanz

Links von thematisch relevanten Websites sind besonders wertvoll. Google betrachtet die Verbindung zwischen den Inhalten der verlinkten Seite und der Zielseite.

Wenn beispielsweise eine Sportwebsite auf eine Fitnessseite verlinkt, wird das als thematisch relevanter Backlink betrachtet. Die Relevanz eines Backlinks trägt dazu bei, dass die Informationen für die Benutzer sinnvoll sind.

Auf ihrer Informationsseite zur Funktionsweise der Suche betont Google die zentrale Rolle der Relevanz beim Ranking von Webseiten. Relevanz wird im Kontext des Rankings als Synonym für Nützlichkeit betrachtet. Ein entscheidendes Indiz für die Qualität und Nützlichkeit einer Seite ist, wenn andere prominente Websites zu einem Thema auf diese Seite verlinken.

Relevanz

Google verwendet verschiedene Methoden, um die Relevanz von Webseiten für Suchanfragen zu bewerten. Zunächst sucht es nach Seiten, die die gleichen Keywords wie die Suchanfrage enthalten. Doch darüber hinaus berücksichtigt es auch Interaktionsdaten, um zu ermitteln, ob Nutzer die Suchergebnisse als relevant und nützlich empfinden. Seiten, die häufig angeklickt oder länger betrachtet werden, gelten als relevanter.

Ein interessantes Beispiel hierfür ist die Suche nach „Apple“, bei der die Top-Ergebnisse hauptsächlich auf das Technologieunternehmen verweisen. Dies erklärt Google mit den vorhandenen Interaktionsdaten, die zeigen, dass die Mehrheit der Nutzer nach Informationen über das Unternehmen sucht und nicht nach der Frucht.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Knowledge Graph von Google, der eine umfassende Datenbank von Entitäten und ihren Beziehungen darstellt. Sowohl die Frucht „Apple“ als auch das Unternehmen sind als Entitäten im Knowledge Graph verankert. Google nutzt die Verbindungen zwischen diesen Entitäten, um die Relevanz einer Seite besser zu verstehen. So wird beispielsweise eine Seite, die sich mit Früchten im Zusammenhang mit „Apple“ beschäftigt, als relevant für die Frucht identifiziert.

Selbst wenn wichtige Keywords nicht direkt auf einer Seite erscheinen, kann Google durch den Knowledge Graph die Relevanz erkennen. Zum Beispiel bei der Suche nach „apple paper app“ erkennt Google, dass die Seite relevant ist, da sie Entitäten wie iPhone und iPad erwähnt, die eng mit Apple verbunden sind.

Aktualität

Die Aktualität ist ein Rankingfaktor, der je nach Suchanfrage variiert. Das bedeutet, dass sie für bestimmte Suchergebnisse eine größere Rolle spielt als für andere.

Für Anfragen wie „Was gibt es Neues auf Prime?“ ist Aktualität von großer Bedeutung, da die Suchenden nach den neuesten Informationen zu hinzugefügten Filmen und Fernsehsendungen suchen. Das erklärt, warum Google dazu neigt, neu veröffentlichte oder aktualisierte Suchergebnisse höher zu ranken, um den Nutzern die aktuellsten Informationen bereitzustellen.

Bei Suchanfragen wie „beste Kopfhörer“ spielt die Aktualität ebenfalls eine Rolle, jedoch etwas weniger ausgeprägt. Da sich Kopfhörer schnell weiterentwickeln, ist ein Ergebnis aus dem Jahr 2015 nicht mehr so relevant.

Während ein Beitrag, der vor 2–3 Monaten veröffentlicht wurde, noch als nützlich betrachtet wird. Google berücksichtigt das und bevorzugt Ergebnisse, die in den letzten Monaten aktualisiert oder veröffentlicht wurden.

Es gibt jedoch auch Suchanfragen, bei denen die Aktualität der Ergebnisse weitgehend irrelevant ist, wie zum Beispiel „wie man eine Krawatte bindet“.

Dieser Prozess hat sich über Jahrzehnte nicht wesentlich verändert, daher spielt es keine Rolle, ob die Suchergebnisse von gestern oder 1998 stammen. Google erkennt das und zeigt ohne Bedenken auch ältere Beiträge in den Suchergebnissen an.

Thematische Autorität

Google legt großen Wert darauf, Inhalte von Websites zu ranken, die eine thematische Autorität zu einem bestimmten Thema aufweisen. Das heißt, dass Google bestimmte Websites als vertrauenswürdige Quellen für Suchanfragen zu einem bestimmten Thema betrachtet, während andere möglicherweise nicht als autoritär eingestuft werden.

Ein Patent von Google verdeutlicht, dass die Einschätzung der Autorität einer Seite stark von der Suchanfrage abhängt. Zum Beispiel kann das Suchsystem die Seite des Centers for Disease Control, „cdc.gov“, als autoritäre Seite für die Suchanfrage „CDC mosquito stop bites“ betrachten, jedoch möglicherweise nicht für die Suchanfrage „restaurant recommendations“.

Obwohl dieses Patent nur eines von vielen ist, die von Google eingereicht wurden, gibt es klare Anzeichen dafür, dass „thematische Autorität“ in den Suchergebnissen für viele Suchanfragen eine große Rolle spielt.

Ein Beispiel dafür sind die Ergebnisse für die Suche nach „sous vide vacuum sealer“. Hier sind zwei kleine Nischenseiten zum Thema Sous Vide Kochen, die in den Rankings sogar der New York Times überlegen sind.

Obwohl sicherlich auch andere Faktoren eine Rolle spielen, deutet vieles darauf hin, dass die „thematische Autorität“ ein entscheidender Grund dafür ist, warum diese Seiten in den Suchergebnissen so hoch platziert sind.

Aus diesem Grund rät Google in seinem SEO Starter Guide Website-Besitzern dazu, einen Ruf für Expertise und Vertrauenswürdigkeit in einem bestimmten Bereich zu kultivieren.

Das unterstreicht die Bedeutung, die Google auf thematische Autorität legt, um sicherzustellen, dass die Nutzer hochwertige und verlässliche Informationen erhalten.

Seitengeschwindigkeit

Die Seitengeschwindigkeit ist der nächste Faktor für das Ranking von Websites bei Google. Das wurde bereits 2010 für die Desktop-Suche und 2018 für die mobile Suche eingeführt.

Google erkennt natürlich, dass Nutzer ungeduldig sind und nicht gerne auf das Laden von Seiten warten. Deswegen sollte deine Website schnell geladen werden, um eine positive Nutzererfahrung zu gewährleisten.

Das heißt jetzt nicht, dass eine Website extrem schnell sein muss, um in den Rankings zu steigen. Google betont, dass die Seitengeschwindigkeit besonders für Seiten relevant ist, die sehr langsam laden.

Wenn deine Seite bereits recht schnell ist, wird eine marginale Verbesserung wahrscheinlich nicht zu einem signifikanten Anstieg im Ranking führen. Die Geschwindigkeit muss lediglich ausreichen, um die Benutzer nicht negativ zu beeinflussen.

Für die Überprüfung der Geschwindigkeit deiner Webseite kannst du das Tool „PageSpeed Insights“ verwenden. Dieses Tool analysiert die Ladezeit einer Seite und generiert Vorschläge zur Verbesserung der Geschwindigkeit.

Core Web Vitals

Außerdem siehst du, wie deine Website bei den Core Web Vitals abschneidet. Ladeleistung, Interaktivität und visuelle Stabilität. Google hat bestätigt, dass diese Core Web Vitals seit Juni 2021 als Ranking-Signal dienen.

Wenn viele deiner URLs schlecht abschneiden oder verbessert werden müssen, solltest du mit deinem Entwickler sprechen.

Mobilfreundlichkeit

Die Mobilfreundlichkeit einer Website ist seit 2015 ein entscheidender Faktor für die mobile Suche bei Google. Mittlerweile wird der Großteil der Suchen von mobilen Geräten durchgeführt. Deshalb legt Google großen Wert darauf, dass Websites auch auf mobilen Endgeräten eine positive Nutzererfahrung bieten.

Seit 2019 ist die Mobilfreundlichkeit zudem ein Rankingfaktor für die Desktop-Suche. Das geht auf Googles Wechsel zur sogenannten „mobile-first Indexierung“ zurück. Hierbei wird vorrangig die mobile Version des Inhalts für die Indexierung und das Ranking über alle Gerätetypen hinweg genutzt.

Ein Mangel an Mobilfreundlichkeit kann sich somit auf die Rankings sowohl in der mobilen als auch in der Desktop-Suche auswirken. Um die Mobilfreundlichkeit einer Webseite zu überprüfen, können Tools wie Googles Mobile-Friendly Test oder der Mobile-Usability-Bericht in der Google Search Console genutzt werden.

Die geben Auskunft darüber, ob eine Webseite für die Anzeige auf mobilen Geräten optimiert ist und helfen dabei, mögliche Verbesserungen vorzunehmen.

Core Web Vitals

Außerdem siehst du, wie deine Website bei den Core Web Vitals abschneidet. Ladeleistung, Interaktivität und visuelle Stabilität. Google hat bestätigt, dass diese Core Web Vitals seit Juni 2021 als Ranking-Signal dienen.

Wenn viele deiner URLs schlecht abschneiden oder verbessert werden müssen, solltest du mit deinem Entwickler sprechen.

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Wie Suchmaschinen die Suchergebnisse personalisieren

Suchmaschinen passen ihre Ergebnisse für jeden Nutzer an. Ist ja auch sinnvoll. Denn unterschiedliche Menschen haben unterschiedliche Präferenzen und Interessen.

Diese Personalisierung kann dazu führen, dass dieselbe Suchanfrage auf verschiedenen Geräten oder Browsern unterschiedliche Ergebnisse liefert.

Laut Google tragen Informationen wie der Standort des Nutzers, der Suchverlauf und individuelle Sucheinstellungen zur Personalisierung bei.

Der Standort

Wenn du nach Begriffen wie „italienisches Restaurant“ suchst, stellt Google alle Ergebnisse im Kartenpaket für lokale Restaurants dar.

Diese Lokalisierung basiert darauf, dass es unwahrscheinlich ist, dass du für ein Mittagessen um die halbe Welt reisen möchtest. Der Standort spielt jedoch nicht nur im Kartenpaket eine Rolle, sondern beeinflusst auch Suchergebnisse außerhalb davon.

Selbst wenn du bei einer Suche wie „italienisches Restaurant“ nach unten scrollst, werden die Ergebnisse personalisiert, und viele der bestplatzierten Seiten gehören zu lokalen Restaurants.

Das zeigt, dass Google nicht nur die Lokalisierung für das Kartenpaket berücksichtigt, sondern auch die allgemeinen Suchergebnisse entsprechend anpasst.

Ähnlich wird bei einer Suche wie „Haus kaufen“ der Fokus auf lokalen Angeboten statt auf internationalen Angeboten liegen. Google passt die Ergebnisse an. Denn es ist wahrscheinlich, dass du nicht in ein anderes Land ziehen möchtest.

Google macht das, weil es unwahrscheinlich ist, dass du zum Mittagessen um die halbe Welt fliegst.

Google nutzt deinen Standort aber auch, um Suchergebnisse außerhalb des Kartenpakets zu personalisieren. Wenn wir bei unserer Suche nach “italienisches Restaurant” nach unten scrollen, sind sogar die Ergebnisse von TripAdvisor personalisiert und wir sehen, dass viele der Top-Ranking-Ergebnisse Webseiten von lokalen Restaurants sind.

Ähnlich verhält es sich bei einer Suchanfrage wie “Haus kaufen”. Google zeigt dir Seiten mit lokalen statt internationalen Angeboten an, weil du wahrscheinlich nicht in ein anderes Land umziehen willst.

Dein Standort beeinflusst die Ergebnisse für lokale Suchanfragen so stark, dass es praktisch keine Überschneidungen gibt, wenn du von zwei verschiedenen Standorten aus nach derselben Sache suchst.

Die Sprache

Google berücksichtigt jetzt aber ja nicht nur den geografischen Standort, sondern auch die bevorzugte Sprache der Nutzer.

Wenn beispielsweise ein Nutzer in Spanien nach etwas sucht, ist es sinnvoller, ihm spanische Ergebnisse anzuzeigen. Google optimiert das, indem es verschiedene Versionen von Inhalten für unterschiedliche Sprachen anzeigt.

Allerdings ist Google auf die Informationen der Websitebetreiber angewiesen, insbesondere wenn eine Website Inhalte in mehreren Sprachen bereitstellt.

In solchen Fällen könnte Google möglicherweise nicht automatisch erkennen, welche Sprachversion der Seite für welchen Nutzer relevant ist, es sei denn, es wird ihm mitgeteilt.

Hier kommt das sogenannte hreflang-Attribut ins Spiel. Wenn Websitebetreiber Seiten in mehreren Sprachen haben, können sie das hreflang-Attribut verwenden.

Dieses HTML-Attribut gibt Google an, welche Version der Seite für Benutzer in verschiedenen Sprachen relevant ist. Daraus jetzt aber genauer einzugehen, sprengt den Artikel.

Der Suchverlauf

Ein deutliches Beispiel für die Personalisierung von Suchergebnissen basierend auf dem Suchverlauf ist: Wenn Google zuvor angeklickte Ergebnisse bei späteren Suchanfragen höher platziert.

Sowas passiert nicht immer, aber es tritt recht häufig auf. Vor allem dann, wenn eine Seite innerhalb eines kurzen Zeitraums mehrmals angeklickt oder besucht wurde.

Diese Personalisierung soll die Benutzererfahrung verbessern. Und auch sicherstellen, dass die Suchergebnisse den individuellen Interessen und Präferenzen jedes Nutzers besser entsprechen. Denke aber dran, dass das nicht immer der Fall ist.

Fassen wir zusammen

Also, wenn du was mit SEO rocken willst, dann musst du erstmal verstehen, wie das ganze Prozedere funktioniert.

Um in den Suchergebnissen besser zu ranken und mehr Traffic auf deine Website zu lenken. Die grundlegenden Faktoren, die du verinnerlichen solltest, fasse ich dir gerade nochmal zusammen:

Auffindbarkeit

Deine Seiten müssen für Suchmaschinen auffindbar sein. Dies beinhaltet die Verwendung von XML-Sitemaps, robots.txt-Dateien und das Anmelden deiner Website bei Suchmaschinen.

Crawlen und Indexieren

Suchmaschinen müssen deine Inhalte crawlen und indexieren können. Stelle sicher, dass deine Seiten gut strukturiert sind, klare URLs haben und relevante Meta-Tags enthalten.

Ranking-Algorithmen

Suchmaschinen verwenden komplexe Algorithmen, um die Relevanz von Seiten für bestimmte Suchanfragen zu bestimmen. Faktoren wie Backlinks, Relevanz, Aktualität, thematische Autorität, Seitengeschwindigkeit und Mobilfreundlichkeit spielen dabei eine wichtige Rolle.

Backlinks

Backlinks, insbesondere hochwertige und relevante, sind ein entscheidender Rankingfaktor. Sie wurden von Google seit 1997 als wichtig erachtet.

Relevanz

Die Relevanz einer Seite wird durch verschiedene Faktoren bestimmt, einschließlich Keyword-Matching, Interaktionsdaten und dem Knowledge Graph von Google.

Aktualität

Die Aktualität von Inhalten beeinflusst das Ranking, insbesondere bei Suchanfragen, die auf aktuelle Ereignisse abzielen.

Thematische Autorität

Google bevorzugt Seiten mit thematischer Autorität, die als Experten auf einem bestimmten Gebiet gelten.

Seitengeschwindigkeit

Die Ladezeit einer Seite beeinflusst das Ranking, wobei Google seit 2010 die Seitengeschwindigkeit als Faktor für die Desktop-Suche und seit 2018 für die mobile Suche berücksichtigt-

Mobilfreundlichkeit

Die steigende Bedeutung mobiler Geräte führt dazu, dass Google seit 2015 die Mobilfreundlichkeit als Rankingfaktor für mobile Suchen und seit 2019 auch für die Desktop-Suche berücksichtigt.

Personalisierung

Suchergebnisse werden basierend auf dem Standort des Nutzers, dem Suchverlauf und anderen persönlichen Faktoren angepasst, um relevantere Ergebnisse bereitzustellen.

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